4

Großer Praxis – Vergleichs – Test von mobilen Ladestationen für E-Autos: go-e Charger Juicebooster 2 und NRGkick

​Was ist eine mobile Ladestation? Wofür brauchst du sie und für welchen Zweck ist der go-e Charger, der Juicebooster 2 oder der NRGkick die richtige Wahl?

​In dem folgenden Video findest du die Antwort auf die Fragen was eine mobile Ladestion für Elektroautos ist, wofür du sie brauchst und welche im Test am besten für den jeweiligen Einsatzzweck abgeschnitten hat.

Was ist eine mobile ​Ladestation für Elektroautos?

Eine mobile Ladestation ist zum Anschluss des Elektroautos an eine Stromquelle gedacht, wenn z.B. keine öffentliche Ladestation Typ 2 oder ​Schnellladestation vorhanden ist oder man auf eine Wallbox verzichten will.

Wozu brauche ich eine mobile Ladebox?

Die meisten Hersteller liefern ein Ladegerät ohne Aufpreis mit dem Auto aus. Das kann in der Regel nur Schuko laden, Ausnahme ist z.B. Tesla mit dem UMC, der kann via CEE16 auch mit 11 kW laden.

  • ​Mobile Wallboxen können das Ladegerät vom Hersteller ergänzen
  • Wallboxersatz
  • AC-Laden mit bis zu 22 kW 100 - 150 km Reichweite pro Std.
  • Laden auf Reisen, Haushaltssteckdose (Ferienhaus, Campingplatz), CEE 16 und 32 rot Hotel, Werkstatt, Bauernhof, CEE 16 blau Campingplatz
  • Mit einer mobilen Ladestation kann man noch eher das Erfolgsprinzip vom E-Auto umsetzen es dort zu laden wo es sowieso ungenutzt herum steht.

​Die Zusammenfassung der Testergebnisse der mobilen Ladestationen go-e Charger, Juicebooster 2 und NRGkick im Überblick:


Was bieten ​alle 3 mobilen Ladestationen für Elektroautos?

  • ​Sichere, einfache und schnelle Ladung
  • Norwegenmodus, ohne Erdleiter ladbar, kann die Ladestation dies nicht, ist keine Ladung möglich!
  • 1, 2 oder 3 Phasenladung
  •  Adapter für den Anschluss an die typischen Stromquellen (Schuko, CEE 16, 32 rot, CEE 16 blau)
  • Einstellmöglichkeiten für die Ladeleistung via Regelung der Amperezahl von 6A - 32A (am Gerät und oder App)
  • Wasser- und Schmutzdichtigkeit, kann bei Hitze und Kälte sowie Regen ohne Probleme laden
  • Diebstahlschutz (teilweise eingeschränkt für die Adapter)

​Die mobilen Ladestationen für Elektroautos go-e Charger, Juicebooster 2 und NRGkick im Detail:

go eCharger 768,- Euro:

Der Newcomer für zu Hause und gelegentliche Ausflüge

Vorteile:
- günstigster Preis im Test
- Einfache und sichere Ergänzung mit Adaptern über den CEE32 Anschluss möglich, z.B. auch Verlängerungskabel kostengünstig im freien Handel kaufbar
- Via WLAN Zugriff auf die App mit weiteren Steuerungsmöglichkeiten vorhanden
- Umfangreiche Einstellmöglichkeiten z.B. Ladung bis zu einem bestimmten Limit
- Umfangreiche Infos zur Menge der geladenen kWh usw.
- Zugangssystem mit RFID-Karten
- Zugriff der Ladebox aufs Internet, um z.B. Zugriff von überall aufs Gerät zu haben, oder günstig Strom über einen Partner zu laden
- Softwareupdates via Internet geplant
- Wandhalterung zum Betrieb als Wallbox, im Lieferumfang enthalten

Nachteile:

- Für die Nutzung der App via WLAN muss
- Es wird ein zusätzliches Typ-2-Ladekabel benötigt, das man zwar immer dabei hat aber eben noch mal extra angesteckt und auch wieder zusammengerollt werden muss
- Einstellmöglichkeiten der Ladeleistung nur über die App wirklich gut erkennbar, da keine Markierungen auf dem Gehäuse
- Sehr helles LED-Licht als Standard eingestellt, kann bei der Nutzung im Dunklen eventuell stören
- Schukoadapter hat kein Loch für die Erdung, z.B. in Marokko nicht nutzbar
- Größer als auf den Bilder vermutet und dadurch von der Form her unhandlicher als gedacht
- Wenn die Ladestation auf dem Boden liegt, fällt sie auf die Seite oder kippt aufgrund der Steckerposition des Typ-2-Anschluss wenn die Kabel unter Spannung stehen
- Nicht überfahrbar oder besonders robust
- Adapter nicht vor Diebstahl geschützt, nur die Ladestation und das Typ-2-Ladekabel


JuiceBooster 2 ​999,-  Euro​:


Der robuste Alleskönner unter den mobilen Ladestationen, oldshool, applos, geschlossenes System aber sehr durchdacht und zuverlässig


Vorteile:
- kompakte, handliche Ladestation, sehr robust, auch die Kabel zu den Adaptern sind überfahrsicher und sehr stabil, nicht nur das Typ-2-Ladekabel ist hochwertig
- Alles einstellbar über die Ladestation durch Drücken des Wahlknopfes
- Gute Beschriftung der einzelnen Modi und Stromstärken
- Typ-2-Ladekabel ist montiert
- Über einen Adapter ist sogar ein Typ-2-Anschluss an die Säule möglich => kann als Alternative zum Typ-2-Ladekabel genutzt werden
- Umfangreichstes Sortiment an Adaptern, auch für Amerika und Norwegen
- Wandhalterung für den Betrieb als Wallbox kaufbar

Nachteile:
- Geschlossenes System, deswegen kein direkter offener Adapter möglich
- Keine App für Begrenzung der Lademenge oder als Informationsquelle für geladene kWh
- Kein Fernzugriff möglich oder RFID-Zugangsbeschränkung


NRGkick 1.142,28 Euro:


Der weltreisende Allrounder mit Kommunikationsproblemen im Test ist überraschenderweise der teuerste im Test

Vorteile:
- Einfache und sichere Ergänzung mit Adaptern über den CEE32 Anschluss möglich, z.B. auch Verlängerungskabel kostengünstig im freien Handel kaufbar
- Via Bluetooth Zugriff auf die App mit weiteren Steuerungsmöglichkeiten vorhanden
- Umfangreiche Einstellmöglichkeiten z.B. Ladung bis zum einem bestimmten Limit
- Umfangreiche Infos zur Menge der geladenen kWh, der Spannung auf den verschiedenen Phasen usw.
- Typ-2-Ladekabel ist montiert
- langjährig getestet auf der ganzen Welt

Nachteile:
- Über den Einschaltknopf kann die Ladeleistung beim Testmodell nicht aufs Minimum von 6A reduziert werden, nur über die App
- robuster als der go eCharger aber nicht so robust (Überfahrschutz) wie der JuiceBooster
- Kein Fernzugriff möglich oder RFID-Zugangsbeschränkung

Fazit vom Praxistest des go-e Charger, Juicebooster 2 und NRGkick:

Der Newcomer go-e Charger ist für gelegentliches Reisen geeignet, glänzt aber zu Hause als günstige Wallbox mit Abrechnungsmöglichkeiten bei der Nutzung von verschiedenen Fahrzeugen. Das fehlende Typ-2-Kabel ist nur für preisbewusste wirklich praktisch, alle anderen wird es nerven auch noch zu Hause das Kabel aus dem Auto holen zu müssen.

Der JuiceBooster ist als Wallbox genauso gut geeignet wie unterwegs. Er ist die stabilste Variante und so lange man sich in seinem Universum bewegt braucht man keine Sorgen zu haben.

Derr NRGkick ist überraschenderweise der teuerste bietet aber mit viel Erfahrung und weltweitem Einsatz,eine gelungene Kombination aus solider Hardware und sinnvoller Softwareergänzung und ist durch den Anschluss an CEE32 für so ziemlich alles weltweit eignet.

Rabatt für den go-e Charger, Juicebooster 2 oder NRGkick?

​Für meine Zuschauer habe ich einen Rabatt bei den Herstellern heraushandeln können. Wie hoch dieser ist und wie du ihn bekommen kannst findest du in der folgenden Übersicht:

​go-e Charger:
Gib den Rabattcode "eautovlog" (ohne "") ein und du erhältst folgenden Rabatt:
5% ab 400 Euro bei go-e Charger Shop (hier klicken)

Click Here to Leave a Comment Below 4 comments