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BMW i3 Langstreckenfahrt bei Nacht – als Frau im Elektroauto von München nach Kiel

​Mit dem vollektrischen BMW i3 durch die Nacht von München nach Kiel als allein reisende Frau?!

​In diesem Gastbeitrag von Beke berichtet sie von ihrer Alleinfahrt von Kiel nach München mit dem BMW i3. Wie fühlt sie sich als Frau auf den häufig einsam und schlecht ausgeschildert und beleuchteten Rastplätzen an den Ladestationen?

​1. Etappe: ​München - Greding 113 Kilometer

​​Wie immer wenn eine Herausforderung gut funktioniert hat, stellt sich die Frage, gibt es noch etwas was ich verbessern kann? Oder, wie kann ich es steigern?

Um meine Fahrt nach München noch weiter zu steigern entscheide ich mich dazu, über Nacht zurück zu fahren. Wie ist es alleine als Frau bei den Ladestationen? Einen ersten Eindruck habe ich schon auf der Hinfahrt gewonnen, aber wie verhält sich das Ganze bei Nacht?

Wie immer wenn eine Herausforderung gut funktioniert hat, stellt sich die Frage, gibt es noch etwas was ich verbessern kann? Oder, wie kann ich es steigern? Um meine Fahrt nach München noch weiter zu steigern entscheide ich mich dazu, über Nacht zurück zu fahren. Wie ist es alleine als Frau bei den Ladestationen? Einen ersten Eindruck habe ich schon auf der Hinfahrt gewonnen, aber wie verhält sich das Ganze bei Nacht?

​Also starte ich um 17:40 in München. Die Batterie des i3 ist mit 86% SOC (Akkufüllstand) zwar ganz gut unterwegs, aber bei weitem nicht voll. Das fange ich schnell an zu bereuen.

Da es in Strömen regnet und dazu noch leicht windig ist, verschwindet meine Reserve sehr schnell.

Aus den ursprünglichen 178 Kilometern Restreichweite, die für meine angestrebten 113 Kilometer dicke gereicht hätten, werden ganz schnell so wenige, dass das Navi manchmal schon fast anfängt zu meckern.

Ich habe bei dem Regen keine Lust auszusteigen und ich sehe nicht ein, dass ich gleich bei der ersten Etappe der Fahrt zwischendurch laden soll.

Also entscheide ich mich für den Kriechgang und schleiche mit 95 km/h über die Autobahn.

Und trotzdem wird es eine erstaunlich knappe Geschichte, da das Wetter dem Auto heftig zu schaffen macht.

​Meine Erleichterung ist groß als ich endlich bei der Ladestation in Greding ankomme.

Glücklicherweise fährt in dem Moment der Verbrenner, der neben der Ladestation parkt weg und ich kann mich quer stellen.

Auf dem eigentlichen Platz vor der Ladestation parkt noch ein anderer Verbrenner...

Fairerweise muss man sagen, dass Tank und Rast die Ladestation einfach schlecht ausgeschildert und geschützt hat.

​Kein Halteverbot mit einer Ausnahmeregelung für lade Elektroautos, kein farbiger Hinweis auf den Parkplätzen. Tank und Rast hat einfach die Ladestation an den Rand gestellt und hofft, dass alle Verbrennerfahrer mit denken.

Wäre der andere Verbrenner nicht weg gefahren hätte ich im Regen warten oder mich irgendwie auf dem Gehweg vor die Säule quetschen müssen.

Denn zu der schlechten Ausschilderung kommt zusätzlich noch, dass das Kabel relativ kurz ist, so dass ich da die Steckdose auf der linken Seite hinten beim BMW i3 ist noch nicht einmal die Wagebreite mit dem Kabel überbrücken kann und mich deswegen quer vor die Säule stellen muss.

​Während des Ladens habe ich eine nettes Gespräch mit einem bayrisch-amerikanischen Kontrabassisten, der aussieht wie der kleine Bruder vom Weihnachtsmann und mich ausgiebig über das Fahren mit einem Elektroauto ausfragt. Da sein Auto in die Jahre gekommen ist, sucht er eine Alternative und überlegt auf ein Elektroauto umzusteigen.

​Ich kann ihm einige seiner Bedenken (Reichweite usw.) nehmen.

Während des Ladens habe ich eine nettes Gespräch mit einem bayrisch-amerikanischen Kontrabassisten, der aussieht wie der kleine Bruder vom Weihnachtsmann, der mich ausgiebig über das Fahren mit einem Elektroauto ausfragt. Da sein Auto in die Jahre gekommen ist, sucht er eine Alternative und überlegt auf ein Elektroauto umzusteigen. Ich kann ihm einige seiner Bedenken (Reichweite usw.) nehmen.

  • Etappe 1: München - Greding
  • Ort: Greding
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    ​Ladedauer gesamt: 43 Minuten
  • SOC* Ankunft: 17%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 113 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 113 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 1:44 Stunden
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 72,2 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 6 Grad, Dauerregen und Wind.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 17,9 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: 25,53 kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 96%
  • bolt
    ​Ladekarte: Kostenlos
  • bolt
    ​Kommentar: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... Schlecht ausgeschilderte und beschilderte Ladestation von Tank und Rast.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

2. Etappe: Greding - Aurach / Erlangen 78 Kilometer

​Weiter geht es durch den Regen. So macht Elektroauto fahren wirklich keinen Spaß.

Das ist der Moment, wo ich die (geringe) Reichweite meines i3 in ihrem vollen Ausmaß zu spüren bekomme.

Wenn mir bei meinem alten Diesel 30 - 50 Kilometer Reichweite wegen des Wetters verloren gegangen sind war mir das bei einer gesamten Reichweite von knapp 900 km ziemlich egal.

Beim i3 mit ​pronostizierten 140 Kilometer im Comfortmodus mit Winterreifen bei einem Autobahntempo von 130 km/h, sind 50 Kilomter schon deutlich zu spüren. Um Nürnberg herum regnet es wie aus Kübeln. Ich bin einfach nur noch genervt und meine Reichweite schwindet immer mehr.

​Da es zwischen meiner anvisierten Ladestation und meiner Ersatzladestation ein Loch von 64 Kilometern gibt entscheide ich mich für den sicheren Weg und lade in Aurach/ Erlangen zwischen.

Die Ladestation ist schon an der Ausfahrt ausgeschildert und leicht zu finden. Auch ist wirklich hell erleuchtet und funktioniert einwandfrei.

Aber da endet meiner Meinung nach das positive dieser Ladestation. Sie ist so weit weg von der Zivilisation dass es mir in der Dunkelheit wie ein anderes Universum erscheint.

Der Weg zu den Gebäuden ist weit und relativ unbeleuchtet.

  • Etappe 2: Greding - Aurach / Erlangen 78 Kilometer
  • Ort: Aurach / Erlangen
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 15 Minuten
  • SOC* Ankunft: 47,5%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 191 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 78 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 53 Minuten
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 79,2 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 7 Grad, Dauerregen, etwas Wind.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,2 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: 9,1 kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 76%
  • bolt
    ​Ladekarte: Tank und Rast, kostenlos.
  • bolt
    ​Kommentar: Weit weg vom Hauptgebäude und auf dessen Rückseite. Ladestation selbst ist gut beleuchtet.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

3. Etappe: ​Aurach - Kleinlangeheim 64 Kilometer

​Der Wettergott hat anscheinend beschlossen wieder in meinem Team zu spielen.

Der Regen hört auf und es wird kalt und klar. Mir ist bewusst, dass ab einem gewissen Temperaturbereich die Reichweite des Akkus aus leidet, aber es ist wenigstens angenehmer zu fahren als durch den Regen.

​In Kleinlangheim (kurz vor Kreuz Biebelried) ist die Ladestation wieder vorbildlich ausgeschildert und hell erleuchtet.

Allerdings liegt sie weit hinten auf dem Parkplatz und der Weg zu den Sanitärräumen der Tankstelle ist weit. Zum Glück ist der Weg dahin gut beleuchtet, trotzdem würde ich mich als Frau sicherer fühlen, wenn die Ladestation näher an der belebten Tankstelle wäre.

​An der Ladestation steht ein Schild das zum örtlichen Elektroauto-Stammtisch einlädt. Ich hätte durchaus Interesse zu dem Treffen zu gehen, aber so lange möchte ich nicht in der Gegend bleiben.

  • Etappe 3: Aurach / Erlangen - Kleinlangheim 64 Kilometer
  • Ort: Kleinlangheim
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 36 Minuten
  • SOC* Ankunft: 34%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 255 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 64 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 38 Minuten
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 83,7 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2 Grad, trocken, klar.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,5 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: 20.7 kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 98%
  • bolt
    ​Ladekarte: Tank und Rast, kostenlos
  • bolt
    ​Kommentar: Liegt an der Rückseite aller Gebäude am äußersten Rand. Gut ausgeschildert und leicht zu finden.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

4. Etappe: Kleinlangeheim - Burghaun 138 Kilometer

​In Burghaun, im gefühlten Nirgendwo zwischen Fulda und Bad Hersfeld, erlebe ich eine positive Überraschung.

Die Ladestation ist auf ehemaligen Frauenparkplätzen eingerichtet worden. In direkter Sichtweite des Servicegebäudes. Das ist mal angenehm, zumal es mittlerweile mitten in der Nacht ist und es schon etwas einsam wirkt auf den Raststätten. 

​Leider muckt die Ladestation herum und bricht einmal die Ladung zwischendurch ab. Das ist etwas nervig, aber sie lässt sich ohne weiteres dazu überreden noch weiter zu laden.

In Burghaun, im gefühlten Nirgendwo zwischen Fulda und Bad Hersfeld, erlebe ich eine positive Überraschung. Die Ladestation ist auf ehemaligen Frauenparkplätzen eingerichtet worden. In direkter Sichtweite des Servicegebäudes. Das ist mal angenehm, zumal es mittlerweile mitten in der Nacht ist und es schon etwas einsam wirkt auf den Raststätten.

Leider muckt die Ladestation herum und bricht einmal die Ladung zwischendurch ab. Das ist etwas nervig, aber sie lässt sich ohne weiteres dazu überreden noch weiter zu laden.
In Kleinlangheim (kurz vor Kreuz Biebelried) ist die Ladestation wieder vorbildlich ausgeschildert und hell erleuchtet. Allerdings liegt sie weit hinten auf dem Parkplatz und der Weg zu den Sanitärräumen der Tankstelle ist weit. Zum Glück ist der Weg dahin gut beleuchtet, trotzdem würde ich mich als Frau sicherer fühlen, wenn die Ladestation näher an der belebten Tankstelle wäre.

An der Ladestation steht ein Schild das zum örtlichen Elektroauto-Stammtisch einlädt. Ich hätte durchaus Interesse zu dem Treffen zu gehen, aber so lange möchte ich nicht in der Gegend bleiben.

Der Wettergott hat anscheinend beschlossen wieder in meinem Team zu spielen. Der Regen hört auf und es wird kalt und klar. Mir ist bewusst, dass ab einem gewissen Temperaturbereich die Reichweite des Akkus aus leidet, aber es ist wenigstens angenehmer zu fahren als durch den Regen.
Da es zwischen meiner anvisierten Ladestation und meiner Ersatzladestation ein Loch von 64 Kilometern gibt entscheide ich mich für den sicheren Weg und lade in Aurach/ Erlangen zwischen. Die Ladestation ist schon an der Ausfahrt ausgeschildert und leicht zu finden. Auch ist wirklich hell erleuchtet und funktioniert einwandfrei. Aber da endet meiner Meinung nach das positive dieser Ladestation. Sie ist so weit weg von der Zivilisation dass es mir in der Dunkelheit wie ein anderes Universum erscheint. Der Weg zu den Gebäuden ist weit und relativ unbeleuchtet.
Weiter geht es durch den Regen. So macht Elektroauto fahren wirklich keinen Spaß. Das ist der Moment, wo ich die (geringe) Reichweite meines i3 in ihrem vollen Ausmaß zu spüren bekomme. Wenn mir bei meinem alten Diesel 30 - 50 Kilometer Reichweite wegen des Wetters verloren gegangen sind war mir das bei einer gesamten Reichweite von knapp 900 km ziemlich egal. Beim i3 mit maximal 150 Kilometer mit Winterreifen, sind 50 schon deutlich zu spüren. Um Nürnberg herum regnet es wie aus Kübeln. Ich bin einfach nur noch genervt und meine Reichweite schwindet immer mehr.

Auf dem eigentlichen Platz vor der Ladestation parkt noch ein anderer Verbrenner...
Also starte ich um 17:40 in München. Die Batterie des i3 ist mit 86% SOC (Akkufüllstand) zwar ganz gut unterwegs, aber bei weitem nicht voll. Das fange ich schnell an zu bereuen.

Da es in Strömen regnet und dazu noch leicht windig ist, verschwindet meine Reserve sehr schnell.

Aus den ursprünglichen 178 Kilometern Restreichweite, die für meine anstrebten 113 Kilometer dicke gereicht hätten, werden ganz schnell so wenige, dass das Navi manchmal schon fast anfängt zu meckern.

Ich habe bei dem Regen keine Lust auszusteigen und ich sehe nicht ein, dass ich gleich bei der ersten Etappe der Fahrt zwischendurch laden soll.

Also entscheide ich mich für den Kriechgang und schleiche mit 95 km/h über die Autobahn.

Und trotzdem wird es eine erstaunlich knappe Geschichte, da das Wetter dem Auto heftig zu schaffen macht.

Meine Erleichterung ist groß als ich endlich bei der Ladestation in Greding ankomme.

Glücklicherweise fährt in dem Moment der Verbrenner, der neben der Ladestation parkt weg und ich kann mich quer stellen.
  • Etappe 4: Kleinlangenheim - Burghaun
  • Ort: Burghaun
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 54 Minuten
  • SOC* Ankunft: 13%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 393 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 138 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 1:30 Stunden
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 87,3 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2-3 Grad, klar, etwas Wind.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,5 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: (16,2 kWh)
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 95,5%
  • bolt
    ​Ladekarte: Tank und Rast, kostenlos.
  • bolt
    ​Kommentar: Ladeabbruch bei 76%. Gut gelegene, ehemalige Frauenparkplätze, gut beleuchtet und vorne am Gebäude.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

5. Etappe: Burghaun - Lohfelden 78 Kilometer

​Die Kälte, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, macht meinem Akku mittlerweile zu schaffen und um auf Nummer sicher zu gehen mache ich eine kurze Pause in Lohfelden bei Kassel.

Der Zwischenstopp hat sich gelohnt. Damit hatte ich nicht gerecht. Die Ausschilderung ist zwar etwas dürftig, aber die Ladestation ist schon von weitem zu erkennen. Also macht das nicht so viel. Das auffälligste ist die große PV Anlage. Dazu ist der ganze Bereich noch hell beleuchtet und an der Station selber sehr gut ausgeschildert. Was will die Frau mehr. Einzig die sehr langen Kabel machen mir etwas zu schaffen. 

​An sich ist das mit den langen Kabeln eine wunderbare Idee. Aber jeder kennt das Problem vom Computer oder Fernseher, kaum sind da mehr als zwei Kabel angeschlossen hat meinen einen Salat. Nur das dieser Salat mit den schweren Starkstromkabeln für mich schwierig zu bewegen ist. Eine größere Nähe der Ladestation zu den Gebäuden wäre wünschenswert gewesen. Aber da das ganze Areal sehr gut ausgeleuchtet ist kommt kein mulmiges Gefühl auf. Ich lade schnell meine 10 kWh und fahre weiter.

  • Etappe 5: Burghaun - Lohfelden
  • Ort: Lohfelden
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 16 Minuten
  • SOC* Ankunft: 53,5%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 471 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 78 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 1:08 Stunden
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 87,9 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2-3 Grad, klar, windig.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,2 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: 10,3 kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 85%
  • bolt
    ​Ladekarte: NewMotion
  • bolt
    ​Kommentar: ​Abgefahren.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

6. Etappe: Lohfelden - Rhüden 100 Kilometer

​Jetzt bin ich wieder in vertrauten Gefilden. In Rhüden/ Harz lade ich an der gleichen Ladestation wie auf der Hinfahrt. Alles klappt. Zu meinem Leidwesen ist der Nebeneingang, der zu den Ladestationen zeigt, nachst verschlossen und ich muss einmal um das Gebäude laufen. Das macht nicht wirklich Freude.

​Es ist mittlerweile schon recht spät oder schon langsam recht früh, je nach Perspektive, und ich möchte eigentlich ein Nickerchen in der Pause machen. Leider klappt das nicht ganz so wie geplant, da ein Alarm losgeht. Es dauert etwas bis ich rausgefunden habe, dass der Alarm von der nahgelegenen Spielhalle kommt. Es ist nervig und laut. Nach ein paar Minuten taucht auch die Polizei auf. Mein Akku ist soweit voll und ich beende meinen Ladevorgang. Die Polizei fragt mich noch, ob ich etwas gesehen habe, aber da ich eigentlich schlafen wollte, bin ich keine Hilfe in dem Fall.

  • Etappe 6: Lohfelden - Rhüden
  • Ort: Rhüden
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 37 Minuten
  • SOC* Ankunft: 24,5%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 571 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 100 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 58 Minuten
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 89,6 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2-3 Grad, klar, leichter Wind.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,2 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: unbekannt kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 95,5%
  • bolt
    ​Ladekarte: NewMotion
  • bolt
    ​Kommentar: Werde vom Alarm in der Spielhalle vom Nickerchen abgehalten.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

7. Etappe: Rhüden - Bad Salzdetfurth 28 Kilometer

​Auf dem Weg Richtung Norden taucht im Navi wieder mein ungeliebtes rotes Fähnchen auf.

Da es sehr kalt ist und ich mir wenig Hoffnung mache, genug Kilometer zu gewinnen, mache ich schon nach 28 Kilometern wieder einen kleinen Ladestopp, da danach die Strecke mit 127 Kilometern Länge zu lang für Experimente ohne Backup ist.  

Die Ladestation an der Hildesheimerbörde ist leider unbeleuchtet und weit weg von allem und mitten zwischen den LKW´s. Wenn es einen Zeitpunkt gibt, sich unwohl zu fühlen, dann ist es definitiv jetzt. Hilft nichts. Ich brauche ein paar kWh um weiter zu kommen, also Zähne zusammenbeißen und los.

  • Etappe 7: Rhüden - Bad Salzdetfurth
  • Ort: Bad Salzdetfurth
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 9 Minuten
  • SOC* Ankunft: 78%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 599 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 28 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: ​19 Minuten
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 79,6 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2-3 Grad, klar.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,3 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: 4,3 kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 91%
  • bolt
    ​Ladekarte: Tank und Rast, kostenlos.
  • bolt
    ​Kommentar: Elektrisch laden im Dunkel, da Leuchtmittel kaputt.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

8. Etappe: Bad Salzdetfurth - Bispingen Ost / West 128 Kilometer

​Am frühen Morgen erwartet mich in Brunautal Ost/ Bispingen eine böse Überraschung.

Die Ladestation hat leider keine Verbindung zum Server und sieht sich deshalb außer Stande meine NewMotion-Karte zu verifizieren.

Dazu ist die Ladestation so schlecht beleuchtet, dass es eine Zeit dauert, bis ich alle Informationen entschlüsselt habe. Na Prima, 150 Kilometer vor dem Ziel verlassen werden...

Glücklicherweise gibt eine Möglichkeit zur anderen Seite zu gelangen.

In Brunautal West begrüßt mich eine alte Bekannte. Eine hell erleuchtete Ladesäule, die sehr nah an dem Service Gebäude ist.

Laden funktioniert wunderbar und ich kann für ein paar Minuten die Augen schließen. Die Nacht war doch sehr lang.

  • Etappe 8: Bad Salzdetfurth - Brunautal West / Bispingen
  • Ort: Brunautal West / Bispingen
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: 42 Minuten
  • SOC* Ankunft: 15%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 727 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 128 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 1:16 Stunden
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 90,8 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2 Grad, klar.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,2 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: 26,1 kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: 96%
  • bolt
    ​Ladekarte: NewMotion
  • bolt
    ​Kommentar: Ladestation in Brunautal Ost defekt. Alternative auf der gegenüberliegenden Autobahnraststätte genutzt.
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)

​9. Etappe: ​Bispingen Ost / West - Kiel  145 Kilometer

​Der letzte Abschnitt. Das kurze Nickerchen war erfrischend.

Schnell merke ich, dass ich meine neuen Reserven auch wirklich brauche, denn ich komme in den morgendlichen Berufsverkehr in Hamburg. Ich habe Glück. Im Gegensatz zur Hinfahrt steht es nie komplett und die Staus sind nicht so lang. Es geht zwar nur langsam vorwärts, aber es rollt.

Jippie, endlich wieder in Schleswig-Holstein. Die vertrauten Baustellen, alles noch da.

Neumünster hält mich noch kurz auf, da am Dreieck Bordesholm gebaut wird kommt es zu einem Rückstau. Das ist die letzte Hürde. Ich bin doch sehr erleichtert und glücklich als ich gegen 8:00 am Morgen auf dem heimatlichen Hof rolle und mein Auto an meine eigene Ladestation hänge. Zu Hause ist es doch schön - bis das nächste Abenteuer ruft.

  • Etappe 9: Bispingen - Kiel
  • Ort: Kiel
  • bolt
    ​Ladedauer gesamt: Minuten
  • SOC* Ankunft: 12,5%
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer gesamt: 872 Kilometer
  • bolt
    ​Gefahrene Kilometer / Etappe: 145 Kilometer
  • bolt
    ​Fahrzeit / Etappe: 1:56 Stunden
  • bolt
    ​Durchnittsgeschwindigkeit / Etappe: 88 km/h
  • bolt
    ​Wetter / Etappe: 2 Grad, klar.
  • bolt
    ​Verbrauch / Etappe: 18,0 kWh/100 Kilometer
  • bolt
    ​Geladene kWh: kWh
  • bolt
    ​SOC* Abfahrt: entfällt.
  • bolt
    ​Ladekarte:
  • bolt
    ​Kommentar:
  • bolt
    *SOC = State of Charge (Akkufüllstand)
Der letzte Abschnitt. Das kurze Nickerchen war erfrischend. Schnell merke ich, dass ich meine neuen Reserven auch wirklich brauche, denn ich komme in den morgendlichen Berufsverkehr in Hamburg. Ich habe Glück. Im Gegensatz zur Hinfahrt steht es nie komplett und die Staus sind nicht so lang. Es geht zwar nur langsam vorwärts, aber es rollt.

Jippie, endlich wieder in Schleswig-Holstein. Die vertrauten Baustellen, alles noch da. Neumünster hält mich noch kurz auf, da am Dreieck Bordesholm gebaut wird kommt es zu einem Rückstau. Das ist die letzte Hürde. Ich bin doch sehr erleichtert und glücklich als ich gegen 8:00 am Morgen auf dem heimatlichen Hof rolle und mein Auto an meine eigene Ladestation hänge. Zu Hause ist es doch schön - bis das nächste Abenteuer ruft.
Am frühen Morgen erwartet mich in Brunautal Ost/ Bispingen eine böse Überraschung. Die Ladestation hat leider keine Verbindung zum Server und sieht sich deshalb außer Stande meine NewMotion-Karte zu verifizieren. Dazu ist die Ladestation so schlecht beleuchtet, dass es eine Zeit dauert, bis ich alle Informationen entschlüsselt habe. Na Prima, 150 Kilometer vor dem Ziel verlassen werden... Glücklicherweise gibt eine Möglichkeit zur anderen Seite zu gelangen. In Brunautal West begrüßt mich eine alte Bekannte. Eine hell erleuchtete Ladesäule, die sehr nah an dem Service Gebäude ist. Laden funktioniert wunderbar und ich kann für ein paar Minuten die Augen schließen. Die Nacht war doch sehr lang.
Auf dem Weg Richtung Norden taucht im Navi wieder mein ungeliebtes rotes Fähnchen auf. Da es sehr kalt ist und ich mir wenig Hoffnung mache, genug Kilometer zu gewinnen, mache ich schon nach 28 Kilometern wieder einen kleinen Ladestopp, da danach die Strecke mit 127 Kilometern Länge zu lang für Experimente ohne Backup ist.  Die Ladestation an der Hildesheimerbörde ist leider unbeleuchtet und weit weg von allem und mitten zwischen den LKW´s. Wenn es einen Zeitpunkt gibt, sich unwohl zu fühlen, dann ist es definitiv jetzt. Hilft nichts. Ich brauche ein paar kWh um weiter zu kommen, also Zähne zusammenbeißen und los.
Jetzt bin ich wieder in vertrauten Gefilden. In Rhüden/ Harz lade ich an der gleichen Ladestation wie auf der Hinfahrt. Alles klappt. Zu meinem Leidwesen ist der Nebeneingang, der zu den Ladestationen zeigt, nachst verschlossen und ich muss einmal um das Gebäude laufen. Das macht nicht wirklich Freude.

Es ist mittlerweile schon recht spät oder schon langsam recht früh, je nach Perspektive, und ich möchte eigentlich ein Nickerchen in der Pause machen. Leider klappt das nicht ganz so wie geplant, da ein Alarm losgeht. Es dauert etwas bis ich rausgefunden habe, dass der Alarm von der nahgelegenen Spielhalle kommt. Es ist nervig und laut. Nach ein paar Minuten taucht auch die Polizei auf. Mein Akku ist soweit voll und ich beende meinen Ladevorgang. Die Polizei fragt mich noch, ob ich etwas gesehen habe, aber da ich eigentlich schlafen wollte, bin ich keine Hilfe in dem Fall.
Die Kälte, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, macht meinem Akku mittlerweile zu schaffen und um auf Nummer sicher zu gehen mache ich eine kurze Pause in Lohfelden bei Kassel.

Der Zwischenstopp hat sich gelohnt. Damit hatte ich nicht gerecht. Die Ausschilderung ist zwar etwas dürftig, aber die Ladestation ist schon von weitem zu erkennen. Also macht das nicht so viel. Das auffälligste ist die große PV Anlage. Dazu ist der ganze Bereich noch hell beleuchtet und an der Station selber sehr gut ausgeschildert. Was will die Frau mehr. Einzig die sehr langen Kabel machen mir etwas zu schaffen.

An sich ist das mit den langen Kabeln eine wunderbare Idee. Aber jeder kennt das Problem vom Computer oder Fernseher, kaum sind da mehr als zwei Kabel angeschlossen hat meinen einen Salat. Nur das dieser Salat mit den schweren Starkstromkabeln für mich schwierig zu bewegen ist. Eine größere Nähe der Ladestation zu den Gebäuden wäre wünschenswert gewesen. Aber da das ganze Areal sehr gut ausgeleuchtet ist kommt kein mulmiges Gefühl auf. Ich lade schnell meine 10 kWh und fahre weiter.
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